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Stress und Stressresistent werden

16. September 2012

Die folgende Übung habe ich (leicht verändert) aus dem Buch Meditation For Dummies von Stephan Bodian entnommen. Ein ausgezeichnetes Buch, ohne zu moralisieren und ohne Sie in ein religiöses Eck drängen zu wollen.

Meditation ist eine anerkannte und erprobte Methode um Stressresittenter zu werden – dazu gibt es wahrlich viele Untersuchungen in referierten Zeitschriften. Also warum sollten Sie es nicht versuchen?

Noch ein persönliche Vorbemerkung: ja, ich habe das auch lange vor mir her geschoben – einfach anzufangen. Nachdenken über eine Aktivität bringt nichts – man muss es tun. Und noch etwas: nach 2 Wochen täglicher Meditation kommt man darauf, das das sehr angenehm ist. Heute ist das keine Verpflichtung für mich sondern ich freue mich darauf.

Über den Nutzen der Meditation ist schon viel geforscht und geschrieben worden. Konzentrierter und entspannter wird man auf jeden Fall, ja und selbstbewußter auch – sicher. Wenn Sie das Thema interessiert:

http://www.seidenfluss.de/meditation/nutzen.html

oder

http://meditation-now.com/nutzen-von-meditation.html

So, jetzt der Startknopf:

Meditation: Es ist einfacher, als Sie denken.

Meditation ist einfach eine Übung, bei der Sie Ihre Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes – im Allgemeinen einfaches – Objekt richten, beispielsweise auf ein Wort oder einen Ausdruck, auf eine Kerzenflamme, auf eine geometrische Figur oder auf das Kommen und Gehen Ihres Atems. Im Alltag verarbeitet Ihr Geist permanent große Mengen von Empfindungen, visuellen Eindrücken, Emotionen und Gedanken. Wenn Sie meditieren, verengen Sie Ihren Fokus, begrenzen Sie die Reize, die Ihr Nerven­system bombardieren – und bringen bei diesem Prozess Ihren Geist zur Ruhe.

Um einen schnellen Eindruck von der Meditation zu bekommen, führen Sie die folgenden Anweisungen durch.

  1. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort und setzen Sie sich bequem hin, wobei Sie Ihren Rücken relativ aufgerichtet halten. Falls Sie in Ihrem Lieblingssessel zu tief versinken, suchen Sie sich eine Sitzgelegen­heit, die Ihre aufrechte Haltung besser unterstützt.
  2. Atmen Sie einige Male tief durch, schließen Sie die Augen und entspannen Sie den Körper so weit wie möglich.
  3. Wählen Sie ein Wort oder einen Ausdruck, das beziehungsweise der für Sie eine spe­zielle persönliche oder spirituelle Bedeutung hat. Einige Beispiele: »es gibt nur Liebe«, »don’t worry, be happy«, »vertrau auf Gott«.
  4. Beginnen Sie (falls Sie können), durch die Nase zu atmen, und wiederholen Sie beim Atmen das Wort oder den Ausdruck ruhig für sich selbst. Sie können das Wort oder den Ausdruck vor sich hin flüstern, Sie können es subvoka­lisieren (das heißt, Sie bewegen Ihre Zunge, als wollten Sie das Wort aussprechen, ohne dabei Geräusche zu machen) oder Sie können das Wort oder den Ausdruck ein­fach im Geist wiederholen. Falls Sie abgelenkt werden, kehren Sie einfach zum Objekt Ihrer Meditation zurück. Alternativ können Sie Ihren Atem beobachten, wie er durch Ihre Nasenlöcher kommt und geht. Falls Sie abgelenkt werden, kehren Sie einfach zu Ihrem Atem zurück.
  5. Führen Sie die Meditation fünf Minuten oder länger durch. Stehen Sie dann auf und gehen Sie Ihrem Tagewerk nach.

Wie haben Sie sich gefühlt? War es sonderbar, immer wieder dasselbe zu sagen oder den Atem so lange zu beobachten? War es schwierig, den Fokus zu bewahren?

————-

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

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