Archive for Mai 2014

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Achtsamkeit

25. Mai 2014

Sagen Sie nicht sofort „New-Age-Blödelei“ – probieren Sie es aus und machen Sie es öfter. Warum? Das ist leicht beantwortet:

  • Sie werden mit der Zeit weniger stressanfälliger,
  • emotionell stabiler,
  • Selbstbestimmter,
  • offener für neue Gedanken (Vorsicht Innovation!)

Na ist doch einen Versuch wert ….

Aus „Meditation für Dummies“ von Stephan Bodian – ein sehr praktisches Buch das alle Fragen beantwortet:

Ein Stück Obst essen

Stellen Sie sich für den Zweck dieser Übung vor, dass Sie gerade von einem anderen Planeten auf der Erde gelandet sind und noch niemals zuvor eine Orange gekostet haben.

1. Legen Sie eine Orange auf einen Teller und schließen Sie die Augen.

2. Schieben Sie alle Gedanken und vor gefassten Meinungen beiseite, öffnen Sie die Augen und versuchen Sie, die Frucht so wahrzunehmen, als sähen Sie sie zum ersten Mal.
Beachten Sie ihre Form, ihre Größe, ihre Farbe und ihre Oberfläche.
3. Wenn Sie anfangen, die Orange zu schälen, achten Sie darauf, wie Sie sich in Ihrer Hand anfühlt, wie sich das Fruchtfleisch und die Schale unterscheiden und wie das Gewicht der Frucht in Ihrer Hand liegt.

4. Führen Sie langsam ein Stück der Orange an die Lippen und warten Sie einen Moment, bevor Sie anfangen zu essen.
Achten Sie darauf, wie sie duftet, bevor Sie anfangen zu essen.

5. Öffnen Sie den Mund, beißen Sie in das Stück und fühlen Sie die Beschaffenheit des weichen Fruchtfleisches und den ersten Schwall des Saftes in Ihrem Mund.

6. Beißen Sie nochmals hinein und kauen Sie die Orange. Bleiben Sie mit Ihrer Achtsamkeit bei den von Moment zu Moment wechselnden Empfindungen in Ihrem Mund.
Während Sie sich vorstellen, dass dies die erste und letzte Orange sein könnte, die Sie jemals essen werden, versuchen Sie, jeden Moment frisch und neu und als eine eigenständige Erfahrung zu erleben. Beachten Sie, wie sich diese Erfahrung, eine Orange zu essen, davon unterscheidet, wie Sie normalerweise ein Stück Obst essen.

——— Zitat Ende

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

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Die 8 Minuten Innovation

18. Mai 2014

Sie glauben es nicht – OK, Sie haben zum Teil Recht. Mit diesem klotzigen Titel meine ich eigentlich das Finden von Lösungswegen in etwa 8 Minuten. Sie glauben es noch immer nicht? Wenn Sie es nie probiert haben, dann finde ich diese Einstellung verständlich. Aber glauben Sie mir, es funktioniert. Und es funktioniert im Laufe der Zeit immer besser!

An den Start: Die Requisiten ein Kurzzeitwecker, Armbanduhr oder das Handy sowie einen Gegenstand der das Problem ist, verkörpert oder symbolisiert. Wenn Ihr Problem am Schreibtisch nicht Platz hat, können Sie auch ein Foto nehmen – aber ein körperliches – keinen Bildschirm.

bernd-kasper pixelio.de

bernd-kasper pixelio.de

  • Vom Automaten eine Tasse Kaffee holen
  • das Handy auf einen Countdown von 2 Minuten stellen
  • den problem- personifizierenden Gegenstand in die Hand nehmen und ansehen
  • Countdown starten und in den 2 Minuten langsam den Kaffee trinken … trinken in Angesicht des Problems
  • „piep – piep – piep“ (Ende der 2 Minuten) – Countdown wieder starten
  • 2 Minuten an nichts denken – nicht verkrampft Gedanken „umbringen“ sondern ohne zu urteilen den vielleicht aufsteigenden Gedanken bemerken und dann nicht beachten. Keine Urteile! Sie werden nicht vom Lehrer benotet!
  • „piep – piep – piep“ (Ende der 2 Minuten) – Countdown wieder starten
  • Versuchen Sie während 2 Minuten den Problemgegenstand wie ein Zweijähriger anzusehen. Sie haben also keine Kenntnisse, keine Urteile, keine Vorlieben, keine Wertungen. Ich denke ein Zweijähriger würde den Problemgegenstand einfach interessant, vielleicht bunt, schwer oder leicht etc. finden. Lassen Sie das Denken weiter sein.
  • „piep – piep – piep“ (Ende der 2 Minuten) – Countdown wieder starten
  • 2 Minuten aufschreiben was Sie erlebt haben

OK, vielleicht verrate ich Ihnen hiermit mein größtes Geheimnis – macht nichts

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

PS.: dieser Methode ist ursprünglich von einem Text von Gangaji stark inspiriert worden

PPS.: ein toller Artikel über Zeit bei http://zentao.wordpress.com/2014/05/15/zeit-ist-fur-jeden-etwas-anderes/

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Startposition

11. Mai 2014

Sie wollen eine innovative Firma / Abteilung? Ich erzähle Ihnen wie das geht. Hier möchte ich als Beispiel den Bereich des physikalisch / messtechnischen Problembereiches herausgreifen, nicht um Ihnen das Leben schwer zu machen, sondern weil ich davon am meisten verstehe. Sie können die folgende Liste ganz leicht für Ihren Problembereich umschreiben.

Also man nehme:

  • das Wissen der Grundlagenvorlesung (keine Quantenchromodynamik)
  • Mathematik (Grundlagenvorlesung) zum Problemlösen (keine K-Cohomology Invariants
  • wirtschaftlicher Hausverstand (Life Cycle Cost Analysis )
  • Zeit nehmen
  • Hingabe/Festbeißen an das Problem
  • damit 98% aller Industrieinnovationen (Rest sind Universitäts- Spinoffs)
  • Querdenken, alles andenken, anders denken, andere Betrachtungspositionen einnehmen, einfach denken
  • Uni sagt „geht nicht“ gilt noch lange nicht (das sind die schönen Herausforderungen)
  • Budget + etwas Freiheit + definiertes Ziel
  • Die Einsparirrsinnigen fernhalten
  • Software kann die Organisation unterstützen aber meist keine Probleme lösen, oft ist die Software eher im Bereich der Probleme angesiedelt

Dann würde ich mir mein Buch „Radikale Innovation und grundsätzliche Problemlösungen finden“ kaufen aber dazu noch das Buch „Getting in the Gap“ von Wayne W. Dyer… ach ja und vergessen Sie den Untertitel bei dem Buch.

Versuchen Sie es – es geht. Ja und darf ich Ihnen noch das wesentlichste mitgeben? „Trauen Sie sich!“

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

 

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Fragen an sich selber

6. Mai 2014

Heute möchte ich jemanden anderen das Wort erteilen. Einem von mir sehr bewunderten Autor und Seminarleiter – Alan Cohen.


Safety is Not Our Goal

While driving on a country road I passed the parked truck of a tree trimming service. High above the vehicle a workman stood in a cherry picker, sawing overhanging branches. Beside the truck, facing the road, stood a large sign, bold black letters against a bright orange background: SAFETY IS OUR GOAL.
Something about the message bugged me. While I recognize the importance of safety on the job, there is much more to that job—and to life—than staying safe. If safety is your main goal, you won’t get much done and you won’t have any fun. In a way, the sign was a lie. If safety was the real goal, the workers could come back to their supervisor at the end of the work day, and he would ask them, “How’d you make out today?”  They would answer, “We didn’t get any trees trimmed, but we stayed safe.”  If that conversation truly took place, the company would soon be out of business.
I played in my mind with various scenarios of how the world would be different if safety were more important than progress:

Exploration: Columbus to Queen Isabella: “Are you crazy? I’m not going out on that ocean to look for a new world. If the earth is really flat, my ships will fall off the edge of the world.”

Politics:  Barack to Michelle Obama:  “We’ve never had an African-American President. Do you realize how much money we could lose and how embarrassed I would be if I ran and lost?”

Sex: “I could get a disease, or have an unwanted baby, or God might punish me for having so much pleasure. Even worse, I could get intimate, involved, and committed.”

Air flight: Captain to passengers:  “Studies show that the chances of crashing are greater if we get into the air, so we are going to just sit on the runway.”

Business:  Steve Jobs’ parents to Steve: “Why risk your career on the fantasy of a personal computer? Stick with a safe career in calligraphy.”

Business, thirty years later, parents to child: “Why risk a career in calligraphy? Stick with a safe career in computers.”

There are two basic attitudes to life: Reparative and Creative. The reparative path is based on survival, self-protection, and fixing what is broken. Life is a problem and our role is to make the best of a bad situation. The creative path is founded on exploration, expansion, and celebration. Life is an adventure to enjoy. The sign on the reparative path reads, “Safety is our Goal.”  The sign on the creative path reads, “Plucking the Fruit of Life is our Goal.”
Certainly there are moments when we need to fix stuff and deal with what is broken. But that is the lesser part of the game, just as safety is the secondary goal of tree-trimming. Fix what you need to fix when you need to fix it, but get back to creation as soon as possible. Even if you have to fix something, an attitudinal shift can make the process fun.
A lovely essay was going around the Internet, musing about how much fun we had as kids without needing all the protection prescribed today. We pedaled bikes without helmets, rode in cars without seat belts, and went trick-or-treating without parents shadowing us to keep us from getting molested. Somehow we survived childhood without elaborate defenses, and had fun in the process. I am not saying kids should abandon helmets, seatbelts, or parental supervision on Halloween. I am just suggesting that there is more to life than protection.
For a penetrating lesson in the contrast between trust and protection, watch a delightful documentary called Babies. The film follows the social training of babies in four different cultures: African, American, Japanese, and Mongolian. An opening scene shows the African baby, sitting naked on a dusty plain, playing with some bugs, having a grand time. Next we see an upwardly mobile San Francisco family bundling their child in a designer outfit, strapping him onto a complicated bike seat, protected to the hilt with all manner of safety devices. The African kid looked happier, and so did his parents. One has to wonder just how much protection our children need to be safe and happy? And us?
In 85-year-old Nadine Stair’s famous essay, “If I Had my Life to Live Over,” the author confesses, “I’ve been one of those persons who never goes anywhere without a thermometer, a hot water bottle, a raincoat and a parachute.  If I had to do it again, I would travel lighter than I have.”
It’s never too late to travel light or to have a happy childhood. Perhaps it’s time to post a new sign by the truck: SUCCESS IS OUR GOAL, AND WE’RE HAVING A GOOD TIME GETTING THERE. Trim the trees where you must, but enjoy them where you can.


 

Role Model for the Open Minded:

Slomo:
The Skating Doctor

Dr. John Kitchin, respected psychiatrist and neurologist, drifted from initial spiritual intentions to primarily monetary gain. When he realized that his quality of life was going downhill, he took to the San Diego boardwalk, where he now skates most of the day and often into the night. If you would like a strong dose of inspiration to follow your heart and make your life more fun than labor, Slomo will show you how.


Den kompletten Beitrag von Alan Cohen können Sie unter http://t.e2ma.net/message/m17bg/ao18m ansehen.

Ich denke es ist in jeder Situation wichtig, sich grunsätzliche Fragen zu stellen – oder?

Viel Erfolg – was immer Erfolg für Sie ist

Gottfried Schaffar