Posts Tagged ‘Geld’

h1

Geld als Anteiz für Innovation?

5. Dezember 2015

Das ist eine Information die ich von http://lifehag.com/2015/10/09/geld-als-anreiz-voll-daneben/ bekommen habe. Bitte unbedingt anschauen!

Haben Sie es sich angesehen? Darf ich Ihnen eine „Hausübung“ geben? Überlegen Sie sich aufgrund dieser unwiderlegbaren Tatsachen die hier vorgebracht wurden und seit den1950er Jahren bekannt sind was das für Implikationen für den Innovationsprozess in Ihrer Firma hat. Als Zweites rege ich an, dass Sie nachdenken wie Ihre Firma strukturiert werden müsste wenn man diese Erkenntnisse vollständig umsetzt.

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

Werbeanzeigen
h1

Die wirkliche Währung im Arbeitsleben

1. Dezember 2013
673856_web_R_K_B_by_GG-Berlin_pixelio.de

GG-Berlin pixelio.de

Da flattert mir doch wirklich ein fundamentaler Artikel in der Form eines Mailings vom Institut für Zukunfstkompetentz in den Computer:

Was das Leben Jahre kostet…

… soeben lese ich diese Studie des Zukunftsinstitutes… und darin steht, dass man tunlichst nicht rauchen, trinken, ledig bleiben, ohne Abitur sein oder sich kränklich fühlen soll, angestellt sein und in einem Mehrpersonenhaushalt leben soll… denn jede Abweichung kostet Lebensjahre!

Eine Scheidung kostet einer Frau im Schnitt 3,1 Lebensjahre… Männern ganze 4 Jahre… allein lebende Frauen gewinnen jedoch 1,5 Jahre zurück…Männer verlieren ein weiteres halbes Jahr… Rauchen kostet Frauen gar 11,7 Lebensjahre… Männer „nur“ 9,6 Jahre. Arbeitslosigkeit kostet nicht nur den Job und das Selbstbewusstsein, sondern auch 5,4 Lebensjahre den Frauen und 6 Jahre den Männern… und eine Unzufriedenheit mit sich selbst und der eigenen Gesundheit kostet zwischen 11,2(Frauen) und 13,7(Männer) Lebensjahre!

Wenn ich das lese und weitergebe, frage ich mich: Gibt es einen höheren Einsatz als das eigene Leben? Vermutlich nicht. Und damit stelle ich Ihnen die Frage für den Monat November, der nicht nur die „Neun“ (Nove) sondern auch das „Neue“ (Novum) in seinem Namen trägt:

Wie viele Lebensjahre setzen Sie derzeit in Ihrem „Spiel des Lebens“?

Und ist der Einsatz gerechtfertigt? Oder darf etwas Neues in Ihr Leben kommen, das Ihnen Leben bringt statt kostet?

Im letzten Newsletter sprach ich von Toleranz, Mut, Spirit und Resilienz, die unsere Zukunft bestimmen werden. In diesem Newsletter möchte ich Sie auffordern, Ihr Leben auf Toleranz und Mut zu prüfen. Beides sind meiner Meinung nach „Lebensinfusionen“, die Neues initiieren: Toleranz gegenüber anderen und Mut, Eigenreflexion zu üben und die Schritte zu setzen, die Ihnen mehr Lebensjahre bringen.

Falls Sie wissen wollen, ob ich hier aus Erfahrung spreche… darf ich antworten: JA. Ich durfte in den letzten Wochen wieder beides üben. Toleranz gegenüber Entscheidungen anderer Menschen und den Mut zu einem Neuanfang. Auf diese Weise kostete es mich zwar 1,5 Jahre laut Studie, aber ich gewann gefühlte 20 Jahre dazu… wodurch? Durch De-Mut und … ja, Liebe. Das dürfte wohl eine der stärksten Lebensjahr-Auffüller sein… Liebe zu uns selbst, dem was wir tun, zur Familie und zu einem besonderen Menschen.

Lieben Sie derzeit wirklich? Und wenn ja, wen und was genau?

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

(Geschäftsführende Gesellschafterin, Institutsleiterin)

Orginal auf http://www.zukunftskompetenzen.at/newsletter_1383857554.html

—-

Dem kann ich nichts hinzufügen außer

Viel Erfolg beim investieren 🙂

Gottfried Schaffar

h1

Was haben die Hussiten mit Innovation zu tun?

17. Juni 2013

Die Hussiten waren gefürchtete Kämpfer, diejenigen gegen die sie kämpften waren Söldner – zuerst Geld dann Kampf. Die Hussiten kämpften aus Überzeugung – und waren furchtbar. Sie besiegten Truppen, die eine mehrfache Stärke hatten. Solche kriegerische Geschichten gibt es wirklich häufig – überall. Nicht das ich nun plötzlich etwas Positives am Krieg finde – nein sicher nicht. Es zeigt mir nur den Unterschied zwischen Menschen die etwas aus Überzeugung machen und solchen die etwas für Geld machen.

82264_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.de

82264_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.de

Viele, wenn nicht alle, Untersuchungen zeigen das Geld nicht überzeugt und nur schwach motiviert. Neulich hatten wir ein Gespräch in einer Firma in „Umstrukturierung“. Für eine Person brach die Welt zusammen. Ein analytischer Geist meinte „man darf mit einer Firma keine Liebesbeziehung eingehen“ – etwa nur so wie „Firma, ich gebe dir 8 Stunden pro Tag und ich bekomme das Gehalt…“ Ich denke, das ist einigermaßen artifiziell. Menschen brauchen eine Beziehung, aber eine Beziehung impliziert Gegenseitigkeit. In kleineren Firmen ist das einfach, da gibt es jemanden der die Firma repräsentiert, mit dem man argumentieren und reden kann.

Wenn der Aktienkurs die Firma führt, ist das rational aber herzlos – und rational ist immer herzlos. Diese Situation verbraucht extra Energie und die fehlt dann. Das vergessen die Rationalisierer (Einsparer, Kurspfleger) die mit dem Rasenmäher über die Abteilungen Menschen entlassen. Das zehrt an der ganzen Firma, das komplette Innovationspotential wird im kreativen am-Sessel-Anhalten investiert.

Engagierte Mitarbeiter wollen „Ihrer“ Firma helfen, haben eine Beziehung, verteidigen die Firma, bemühen sich und gehen durch Dick und dünn. Menschen die wie unrentable Maschinen behandelt werden, machen dann genau das was betrogene Liebesleute tun: sie hassen, holen heraus was immer geht und das buchen kreativ ihre Stunden auf unkontrollierbare Projekte.

Wirkliche Innovation in einer solchen Situation ist unmöglich. PowerPoint-Gurus wollen das nicht wahr haben. Und wenn die Firma dann in echte Probleme kommt sind sie schon bei der übernächsten Firma.

Die von mir bewunderte  Loretta LaRoche  wollte einmal ein Buch schreiben „The death of the obvious“.

Viel Erfolg in einer tollen Firma oder einen neuen Anfang … oder Sie schalten auf „rational“: hier meine Zeit und „danke“ für’s Geld am Konto.

Gottfried Schaffar

h1

Geld und Innovation

3. Dezember 2012

Wenn man eine Frau wegen des Geldes heiratet und dann täglich streitet … ja dann ist es schwierig ein originelles Weihnachtsgeschenk zu finden. Würden Sie mir da zustimmen? Ich nehme einmal an Sie haben „ja“ gedacht.

Gut – und warum bleiben dann viele Menschen in einer Firma wegen des Geldes? Um an den obigen Satz anzuknüpfen: so ist keine Innovation möglich. OK, ja sicher die Schließe am Büstenhalter innovativ um 2mm heruntersetzen – schaut doch jetzt viel toller aus. Aber radikale Innovationen sind anders.

Ganz kalt gedacht: die (wenigen) Hunderter mehr am ersten im Monat in einer Firma die Sie nicht mögen stehen – ja nun was – gegenüber? Es ist (meiner Meinung nach) Ihre gesamte Arbeitszeit! Wenn Ihnen die Arbeit Spaß macht, ja ein Bedürfnis ist und Sie das Gefühl haben etwas Sinnvolles beizutragen – bedenken Sie – das ist (fast) Freizeit! Gut, es gibt in jeder Beschäftigung Ecken die nicht Spaß machen: Reporting, Besprechung mit Frau X und die Dienstreise nach Ost-Ungarn.

Das oben gesagte ist, meiner Meinung nach, der tiefere Grund warum finanzielle Anreize im Innovationsmanagement wenig bis keine Auswirkung haben. Man denkt über graduelle Verbesserungen nach um Arbeit zu vermeiden auch in unfreundlichem Firmenklima – schon richtig. Das ist aber keine radikale Innovation.

Neulich hörte ich mitten in einem Vortrag den Satz „mache nie eine Entscheidung aus finanziellen Erwägungen heraus“ – klingt verwegen – ist es aber nicht. Vor allem wenn Sie Ihre Intuition nicht zubetonieren wollen und dürfen.

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

PS.: Mein Buch „Radikale Innovation und grundsätzliche Problemlösungen finden“ hatte einen tollen Start bei der Innovationspool-Konferenz am 28. November – erhältlich in jeder Buchhandlung.