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Neue Lösungen – eine Vorgangsweise

10. März 2013

Da rauft man herum und bekommt nichts wirklich Brauchbares ins Gehirn…

Eine mögliche Strategie ist die Kooperation in einem Meeting. Mehrere aufgeweckte Geister zusammen bringen immer wesentlich mehr zusammen als die Summe der Denker. Am Anfang steht – wie oft – die Problemdefinition. Aber besprechen Sie die Aufgabenstellung wirklich gründlich, damit implizite unterschiedliche Annahmen ausgeschlossen werden. Dann nehmen Sie ein Wörterbuch und ein „Auserwählter“ schlägt es irgendwo auf und tippt mit dem Finger – ohne zu schauen – auf irgendeine Stelle. Das Wort muss ein Hauptwort sein, ansonsten nehmen sie das darunter stehende Hauptwort. Oder Sie können auch vorher festlegen „auf Seite 177 das 4 Wort“. Das machen Sie fünf oder 12-mal – das kommt auf die zur Verfügung stehende Zeit an.

Die gefundenen Begriffe werden dann in der Gruppe analysiert: was hat er für eine Beschaffenheit, Gewicht, Größe, Materialien, Verwendung. Aber auch ob es z.B.: ein Staussymbol ist, ob er genant ist oder ob er in Märchen vorkommt… Was immer jemandem einfällt, also auch Gefühle, Assoziationen und auch Kosten. Alle Antworten aufschreiben. Zum Abschluss dieser Phase wählt man denjenigeziele setzenn Begriff mit den meisten Assoziationen aus.

In der dritten Phase wird nun das völlig fremde Reizwort mit dessen gesammelten Merkmalen auf die eigentliche Problemstellung angewandt. Klar, das wird nicht immer gelingen, aber es entzündet ein Feuerwerk an Kreativität. Sehr oft kommt man zu Ansätzen die völlig neu und erstaunlich sind. Beachten Sie besonders Parallelitäten und gemeinsame Charakteristika – da sind Ansätze versteckt.

Wenn es sein muss, kann man diese Methode auch alleine anwenden – finde ich aber nicht so anregend. Die Methode heißt in der Literatur Reizwortanalyse.

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

PS.: Foto © Picture-Factory – Fotolia.com

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