Archive for the ‘Wissen’ Category

h1

Intuition und Innovation

13. November 2016

Ja, das es da einen Zusammenhang gibt habe ich schon in meinem Buch ausführlich beschrieben, aber jetzt gibt es eine unabhängige Bestätigung. In der Zeitschrift Der Standard vom 22. Oktober 2016 eine ganze Seite von Lisa Breit. Unter dem Titel „Große Ideen  ohne groß nachzudenken“ ist der Aufmacher „Visionäre und Erfinder analysieren Probleme nicht sie hören auf ihre innere Stimme sagt die finnische Forscherin  Asta Raami Sie ist überzeugt Intuition führt zu Innovationen und ist lernbar“ Das ist doch ein sehr interessantes Resultat. Sie schreibt es nicht aber wir sollten auch im Blickpunkt behalten dass Menschen die auf ihre innere Stimme hören keine Duckmäuser sind … also von Direktionen oft nicht gerne gesehen werden. Ist das der Grund für die mehr als matte Innovationskraft in der Industrie? Oder ist es das dauernde schielen auf den Aktienkurs? Egal lesen Sie einfach den ganzen Artikel und bilden Sie sich selbst eine Meinung.

Der direkte Link hier oder lesen sie dieses PDF:

kar_16_10_22-k-1-1_bl

Ist echt interessant.

Viel Erfolg

G. Schaffar

 

Advertisements
h1

Meine liebsten Zitate

1. Mai 2016

Eine Präsentation ist (in Wirklichkeit) fad. Man kann sie mit Humor würzen, man kann die Grafik gut machen, man kann juridische Vorbemerkungen („ich bin an nichts schuld und kann nicht geklagt werden“) weglassen, ja OK man kann auch etwas spannendes vortragen – zugegeben – aber das ist anstrengend!

Was man aber immer kann – die Gedanken der Zuhörenden (und Schläfer) auf eine höhere (?) Ebene zu bringen und das mache ich mit Zitaten und diese Folien lasse ich auch 20 Sekunden stehen. Warum ich sie stehen lasse? Erstens damit das Auditorium lesen kann und zum Zweiten damit plötzlich Stille eintritt – das weckt den ärgsten Schläfer auf, denn er glaubt er muss etwas (intelligentes) sagen.

Hier 15 meiner Lieblingszitate:

  1. “Unternimm eine Reise, mein Freund“, sang einst der Sufi-Dichter Rumi, “vom Ich zum Selbst. So eine Reise verwandelt die Welt in eine Goldmine.”
  2. The reason so many people never get anywhere in life is because when opportunity knocks, they are out in the back yard looking for four-leaf clovers. — Walter P. Chrysler
  3. „Wer scharf denkt, wird Pessimist. Wer tief denkt, wird Optimist.“ (Henri Bergson)
  4. „Multitasking – Der verzweifelte Versuch, der eigenen Verblödung durch ziellose Betriebsamkeit im Nachhinein Rechtfertigung zu geben.” — Richard Schuberth, „Das neue Wörterbuch des Teufels“
  5. Lord, give me patience.  And I want it now. — Source unknown
  6. Überlegenheit: Unterlegenheit in Plateauschuhen. — Richard Schuberth, „Das neue Wörterbuch des Teufels“
  7. >>I’m a Theoretical Chemist. I don’t like experiments.<< – Ein Amerikaner in China, der im Restaurant neben mir saß  — http://mehrwirklichkeit.com/meta/)
  8. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist Arbeit. — Else Pannek
  9. „Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden.“ (R.W.Emerson)
  10. Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen – Niels Bohr
  11. Learn to live independent of the good opinion of others. — Wayne W. Dyer
  12. We crucify ourselves between two thieves:  regret for yesterday and fear of tomorrow. — Fulton Oursler
  13. The future is an opaque mirror.  Anyone who tries to look into it sees nothing but the dim outlines of an old and worried face. — Jim Bishop
  14. Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hätte, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist. Robert Lembke
  15. „Ein Optimist ist jemand, der genau weiß, wie traurig die Welt sein kann, während ein Pessimist täglich neu zu dieser Erkenntnis gelangt.“ (Peter Ustinov)

    (c) RainerSturm www.pixelio.de

    (c) RainerSturm http://www.pixelio.de

Übrigens: mit einem Zitat kann man auch „frech“ sein, denn kaum keiner traut sich ein Wort eines bedeutenden Menschen zu kritisieren.

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

h1

Reframe your experience?

16. April 2016

Um innovativ tätig zu sein darf man nicht unter Druck stehen! Das schreibt sich aber viel leichter, als es umzusetzen ist. Arbeitsdruck, Umsatzvorgaben, „Rationalisierung“, Stage-Gate-Termine und 374 Mails pro Tag lassen nicht viel Freiheit. Da habe ich einen Trick für Sie…

Diesen Text habe ich aus einem Mailing von Alan Cohen. Ich denke er ist wichtig, vor allem wenn die Umstände rau und unfreundlich sind und immer mehr werde?

(Zitatanfang) When my Japanese client Yoshi was in elementary school, her teacher asked the students to draw pictures of their moms for Mother’s Day, and she posted them on a bulletin board. Yoshi told her mother about her drawing, which made mom quite happy. When the day came for the students to take their pictures home, Yoshi’s picture was missing from the bulletin board. Someone had taken it. Yoshi feared that she would be punished when

(c) Peter Hartung @ pixelio.de

(c) Peter Hartung @ pixelio.de

she failed to bring the drawing home, but she finally found the courage to do so. But instead of the reprimand she expected, her mother told her, „You must be a great artist if someone wanted your picture so much.“ Hearing that, Yoshi was relieved, as if she had been let out of jail. Her mother had achieved a monumental reframe that stayed with Yoshi for the rest of her life.
The trick to life is to spin all events and experiences in your favour. The art of reframing calls you to take the facts of a situation and interpret them in a way that empowers you rather than debilitates you. All events are essentially meaningless, or neutral. Nothing is intrinsically good or bad. It is how we look at them that determines our experience of them and subsequently sets us up for the next experience equal to our interpretation of the last one. So choose your interpretations wisely, for they are previews of coming attractions. (Zitatende)

Ja, das hat etwas! Versuchen Sie es einfach. Das wird nicht immer gelingen, das muss man (vor allem Mann) üben aber es ist ein wirklich hilfreiches Vorgehen.

Probieren geht über studieren

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

h1

Innovation & Frauen…

13. März 2016

Heute ist kein internationaler Frauentag aber dennoch – es gibt viele innovative Frauen: (aus pro Invent 1/2016):

Der OEPV sieht … keine Hinweise darauf, dass im Hinblick auf Kreativität Männer von der Natur bevorzugt wären. Wir haben es zwar nach wie vor mit einem überwältigenden Männeranteil zu tun, was mit der Tatsache zu begründen ist, dass Erfindungen mit einer dementsprechenden technischen Berufausbildung einhergehen, die mehrheitlich nach wie vor traditionell gewählt wird. Obwohl die Zahl der weiblichen Absolventinnen von technischen Schulen und Universitäten zwar erfreulicherweise zunimmt, sind sie im altehrwürdigen Maschinenbau nach wie vor äußerst unterrepräsentiert. Insgesamt wird Frauen ein Anteil von nur 5% aller Erfindungen zugesprochen.

Bei den doch relativ wenigen aber immer mehr werdenden Erfinderinnen, die unsere Beratung beanspruchen, wäre es gewagt, die Unterschiede zu ihren männlichen Kollegen genau zu definieren. Eine Lanze für Frauen zu brechen fällt mir allerdings leicht. Während die Vertreter des so genannten starken Geschlechts auf berechtigte Kritik eher forsch reagieren und an ihren eigenen Ideen oder Lösungen so gut wie nie zweifeln, sind Frauen wesentlich umgänglicher. Ratschläge werden nicht als Schläge wahrgenommen, sondern als das was sie sind, nämlich Hinweise auf bereits gemachte Erfahrungen anderer, die bemüht sind, typische Fehler vermeiden zu helfen und Anregungen zu liefern. Trotzdem ist eine gewisse Hartnäckigkeit in unserer Tätigkeit eine unabdingbare Voraussetzung, weil man beim ersten Gegenwind nicht sofort ohne genaue Analyse aufgeben darf. Eine Eigenschaft übrigens, die wie so viele andere auch, nicht geschlechtsspezifisch ist. Die Floprate bei der Umsetzung von Erfindungen ist bekanntermaßen sehr hoch, was zu einer besonders starken Polarisierung in der sozialen Anerkennung der Betroffenen führt. Insofern sind die Leistungen von Erfinderinnen besonders hervorzuheben.

Zahlreiche Erleichterungen in unserem Leben verdanken wir der weiblichen Intuition. Beispielsweise die Kaffeefilter: Erfunden von Melitta Bentz, haben sie sich über 100 Jahre unter der Marke Melitta einer unumstritten Marktbeherrschung erfreut. Auch der von Josephine Cochran erfundene Geschirrspüler geht auf die Vorstellungskraft einer Frau zurück, so wie der Scheibenwischer, der erstmals im Kopf der Amerikanerin Mary Anderson entstand. Die aus Österreich stammende Schauspielerin Hedy Lamarr ließ sich das ‚Frequency Hopping‘ patentieren, ohne dem heute kein Mobiltelefon auskommen würde. Die erste Einwegwindel wurde von Marion Donovan erfunden. Nach langen zehn Jahren der erfolglosen Vermarktung griff das Konkurrenzunternehmen ‚Pampers‘ die Idee auf und heute tragen alle Windeln diesen Namen. Diese Liste ließe sich weiterführen, allerdings erweitert mit großartigen Wissenschaftlerinnen. Die Wiener Kernphysikerin Lise Meitner erarbeitete mit dem Chemiker Otto Hahn die physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung. Der Nobelpreis blieb ihr verwehrt, den holte sich in Physik und Chemie Marie Maria Sktodowska Curie, für ihre Erforschung strahlender Elemente und der Radioaktivität…
(Zitatende)

oder (aus http://geboren.am/liste/frauen-erfinder):

Ada Lovelace (Augusta Ada Byron) wurde am 10. Dezember 1815 in London geboren. Sie war eine britische Mathematikerin, die mit ihren Kommentaren zur „Analytical Engine“ von Charles Babbage als erste Programmiererin der Welt gilt. Am 27. November 1852 starb sie mit 36 Jahren.

Grace Hopper (Grace Brewster Murray Hopper) wurde am 9. Dezember 1906 in New York City geboren. Sie war eine US-amerikanische Informatikerin und Computerpionierin, die u. a. eine der ersten Programmiererinnen des „Mark I“ und Entwicklerin des ersten Compilers war.

hristiane Nüsslein-Volhard wurde am 20. Oktober 1942 in Magdeburg geboren. Sie ist eine deutsche Biochemikerin und als Trägerin des Nobelpreises für Medizin 1995 „für ihre grundlegenden Erkenntnisse über die genetische Kontrolle der frühen Embryoentwicklung“ die einzige mit einem Nobelpreis ausgezeichnete deutsche Wissenschaftlerin.

Maria Goeppert-Mayer wurde am 28. Juni 1906 in Kattowitz in Oberschlesien (heute Polen) geboren. Sie war eine deutsch-amerikanische Physikerin, die zusammen mit J. Hans D. Jensen für ihre Entdeckung der Schalenstruktur der Atomkerne den Nobelpreis für Physik 1963 verliehen bekam.

Emmy Noether (Amalie Emmy Noether) wurde am 23. März 1882 in Erlangen geboren. Sie war eine hochangesehene deutsche Mathematikerin, die als eine der wenigen Frauen ihrer Disziplin dieser Zeit die Mathematik auf dem Gebiet der Algebra vorantrieb und gelegentlich als „Mutter der modernen Algebra“ bezeichnet wird.

Marga Faulstich wurde am 16. Juni 1915 in Weimar geboren. Sie war eine bedeutende deutsche Glaschemikerin, die in ihrer langjährigen Berufslaufbahn bei der Firma Schott zahlreiche Typen optischer Gläser entwickelte (darunter das Leichtgewichts-Brillenglas SF 64).

Agnes Pockels (Agnes Luise Wilhelmine Pockels) wurde am 14. Februar 1862 in Venedig in Österreich (heute Italien) geboren. Sie war eine deutsche Hausfrau und Chemikerin, die beim Abwasch die Oberflächenspannung von Wasser beobachte, als Autodidaktin zu einer Pionierin der Oberflächenchemie wurde, das Messgerät „Schieberrinne“ erfand und ihre Forschungen dank John William Strutt veröffentlichen konnte.

Käthe Paulus (Katharina Paulus) wurde am 22. Dezember 1868 in Zellhausen geboren. Sie war eine deutsche Schneiderin, Fallschirmspringerin und Ballonfahrerin, die den zusammenlegbaren Paketfallschirm erfand, mit dem sie in über 1500 Meter Höhe als erste Deutsche 1893 einen Sprung aus einem Ballon wagte.

Bette Nesmith Graham (Bette Clair Nesmith Graham) wurde am 23. März 1924 in Dallas, Texas in den Vereinigten Staaten geboren. Sie war eine US-amerikanische Sekretärin, Erfinderin und Unternehmerin, die 1951 das später unter dem Markennamen „Tipp-Ex“ vertriebene „flüssige Papier“ („Liquid Paper“) zur Korrektur von Tippfehlern erfand.

Martine Kempf wurde am 9. Dezember 1958 in Straßburg in Frankreich geboren. Sie ist eine französische Erfinderin und Unternehmerin, die mit der „Katalavox“ (1982) ein Spracherkennungsprogramm für Körperbehinderte entwickelte, das gesprochene Befehle in Steuerungsimpulse für Maschinen umsetzt und z. B. die Steuerung eines Rollstuhls oder von Geräten in der Mikrochirurgie ermöglicht. (Zitatende)

Haben Sie das gewußt?

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

PS.: In|no|va|ti|on, die (fem.): Also weiblich? (aus http://derstandard.at/1833054/Frauen–Innovation–Die-Qualitaet-des-Weiblichen)

PPS.: persönlich kenne ich zwei sehr innovative Frauen: meine eigene Frau die mich oft auf einfachere Lösungswege für eineradikale Kundeninnovation aufmerksam machte und Maria Tagwerker, die innovieren zu Ihrer Profession gemacht hat (http://www.inknowaction.com/blog/)

h1

Mit Hardware gegen Stress und für Innovation?

6. März 2016

Nein, Sie sollen nicht mit dem Baseball-Schläger in die Arbeit kommen, das meine ich wirklich nicht, und das wäre auch sicher nicht in Ihrem Sinn und außerdem sozial unverträglich. In diesem Artikel möchte ich darüber nachdenken was man denn mit orthomolekularen (körpereigenen) Substanzen, also Mikronährstoffen machen kann. Ich muss dazu sagen, dass ich davon wirklich ein bisschen verstehe. Also, auch wenn es wie chemische Tabletten aussieht, es sind körpereigene Substanzen und Nährstoffe die z.B.: durch Stress und prozessierten Nahrungsmittel stärker verbraucht werden als uns gut tut.

Gegen Stress…

…ist natürlich das Beste innezuhalten, meditieren oder die Firma zu wechseln – aber das ist oft nicht so richtig möglich. Also hier das Zweitbeste:

  • eine höher dosierter Vitamin- Komplex z.B.: 50mg von den hauptsächlichen
  • viel Magnesium z.B.: 2 x 400mg (Morgen und Abend) aber organisch gebundenes Magnesium
  • Vitamin C (verzögerte Abgabe) z.B.:  2 x 1000mg (Morgen und Abend). Noch besser: Vitamin C mit Bioflavonoiden (mindestens 3 Gramm) ist essentiell für die Nebennierenrindenfunktion. Besonders gepuffertes Vitamin C gleicht den Verlust an Anti-Stress-Hormonen aus.

Für mehr Informationen:

  • Journal für Orthomolekulare Medizin 4/2000
  • Journal für Orthomolekulare Medizin 2/2001

Da sagt jemand „das ist ungesund hoch dosiert“? – Blödsinn z.B.: bekommt ein Schimpanse durch artgerechte Nahrung 5000mg Vitamin C pro Tag. Wir nehmen im Durchschnitt 30mg auf.

Für Kreativität und für das Gehirn…

… kann man natürlich jahrelang in diverse Workshops gehen und auch Meditieren. Gute Kreativität ist auch im Zusammenhang mit der Abwesenheit von Depression zu sehen – ein Faktum, dass in der modernen Arbeitswelt gerne ignoriert wird. Wer würde nicht depressiv, wenn die eigene Abteilung in Richtung Null „verschlankt“ wird. Hier also wieder das Zweitbeste und dafür schneller:

  • Ein Präparat mit diversen Darmbakterien – nicht ein Joghurt sondern eine magensaftresistente Kapsel mit Darmbakterien – sonst sind die lieben kleinen Bakterien mausetot wenn sie durch den Magen in der Salzsäure baden – siehe auch http://derstandard.at/2000023936548/Hirnforscher-Wir-sind-Marionetten-unserer-Darmbakterien Die Darmbakterien wirken auch positiv auf unser Sozialverhalten.
  • wenig gesättigte Fettsäuren: es gibt einen mehr als signifikanten Zusammenhang zwischen dem Konsum dieser gesättigten Fettsäuren (z.B.: Frittiertes, Eiscreme, Margarine, Käse) und Alzheimer.
  • wenig Zucker: das plötzliche Ansteigen des Blutzuckerspiegels ist zwar angenehm, aber ein Auf und Ab im Blutzuckerspiegel ist aber nicht nur für das Gehirn ganz schlecht.
  • Vitamin E z.B.: 400mg vernichtet die freien Radikale im Blut und kann auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden
  • Co-Enzym Q10 z.B.: 100mg (ist relativ teuer, aber klinisch eindeutig gut wirksam) und Coenzym Q-10 wird im Blut mit steigenden Alter immer weniger.
  • Eine Ginko-Tablette (für Durchblutung – besonders für ‚Schreibtischtäter‘) erleichtert die Blutversorgung und bekämpft die freien Radikale.
  • Phosphatidyl-serin z.B.: 100mg (auch nicht billig) – dazu gibt es ausgezeichnete klinische Studien. Leider ist das eine ölige Substanz in Kapseln die sich nicht lange lagern lässt.
  • DHA eine omega-3-Fettsäure z.B.: 100mg für bessere Konzentration
  • alpha-Lipon-Säure z.B.: 200mg um das Altern der Gehirnzellen zu minimieren
  • Pregnenolon z.: 50mg – das ist echt kreativitätssteigernd

Diese ganzen Substanzen können alle die Blut-Gehirn-Schranke überwinden. Einfaches Vitamin C etc. kann das nicht.

Bemerkung: ich will niemanden überzeugen, nichts verkaufen – hier ist nur die Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse (aus meinem Blickpunkt).

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

h1

Innovation ist mehr als „richtig“ arbeiten – aber wie?

28. Februar 2016

Es müsste doch Allen klar sein, richtig arbeiten kann man nur wenn man sich länger

Finden Sie Ihren Arbeitsplatz! Grundriss des Bertelsmann Verlages in Gütersloh, 1961, Foto © Quickborner Team

Finden Sie Ihren Arbeitsplatz! Grundriss des Bertelsmann Verlages in Gütersloh, 1961, Foto © Quickborner Team

konzentriert, Ruhe hat, Sicherheit (!) hat. Ein Großraumbüro ist vom Ansatz schon eine „überwachte Werkshalle“ für Angestellte. Die Tendenz dann Aktivität und Überlastung in Szene zu setzten ist unübersehbar.

Aber fangen wir am Morgen an (ich folge damit dem Artikel „Alles blinkt und fiept…“ von Adrian Lobe im Standard vom 20. Februar 2016): unzählige Mails und lange Telefonlisten warten. Entsprechend einer Studie der University of Virginia verbraten Wissensarbeiter 70 bis 85% ihrer Zeit mit solchen Tätigkeiten und sogar das Havard Business Review machte diese Angelegenheit zu einer Titelstory. Tom Cochran errechnete, dass die Mails alleine einem mittelständischen Betrieb im Jahr etwa 1 Mio US$ kosten (1000Mails/Woche; 90 Sec/Mail, 32 Wörter).

Die flacher werdenden Hierarchien in Unternehmen haben zusätzlich den Kommunikationsbedarf drastisch erhöht. Selbst Managementguru Peter Gray meint „die schiere Menge an Mails und Meetings … verdrängt die … Arbeit“. Dazu kommen noch Apps mit denen Teammitglieder sich austauschen sollen (Slack), Facebook etc. etc.

Selbst eine einzige kleine Unterbrechung verursacht hohe Kosten: es dauert im Durchschnitt 23 Minuten bis der Mitarbeiter wieder ganz zum eigentlichen Problem voll zurückgekehrt ist (Informatikprof. Gloria Mark; University of California).

Peter Drucker meint sogar: man könne entweder wirkliche Arbeit verrichten oder zu einem Meeting gehen. Und nur wirklich gute Manager sagen „komm nur wenn auf der Meetingagenda etwas steht, das Dich persönlich betrifft“… kennen Sie viele die so etwas sagen?

Offensichtlich wird versucht, Komplexität mit Komplexität zu bekämpfen: Die Software „Basecamp“ bietet einen „Snooze Button“ der die elektronische Flut 3 Stunden blockiert. Da kann man dann zu mindestens diese Zeit etwas „gescheites“ arbeiten. (sinngemäße Zitate – Ende).

Und wenn es um Innovation geht ist das ganze noch viel sensibler. Irgendwann sind Sie weich und gehen mit den Plänen aufs WC und sperren sich dort ein…. oder?

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar

h1

Team & Mind Coaching

19. Februar 2016

Da habe ich wieder einmal das Buch von Jeff Salz hervorgeholt „Höher Als Everest“ und darin einen Text gefunden der allen die sich mit Team-Bildung beschäftigen ins Stammbuch geschrieben werden sollt (Zitatanfang):

»Mind-Coaching«

Das vielleicht sinnfälligste Beispiel eines Teams, das von Führerschaft mit vollem Einsatz profitiert hat, sind die Chicago Bulls – fünfmaliger Basketball-Landesmeister und durch das Basketball-Phänomen Michael Jordan und den früheren Coach Phil Jackson zu drei aufeinander folgenden Titeln geführt. Sicherlich

(c) Annamartha pixelio.de

(c) Annamartha pixelio.de

ebenfalls für einen Teil des Erfolgs verantwortlich war der im Hintergrund wirkende George Mumford, der spirituelle Berater und Meditationsguru, der die Mannschaft etliche Jahre betreute. George praktizierte nicht nur das, was er »Mind-Coaching« nennt – dabei arbeitet er mit einzelnen Spielern ganz persönlich und hilft ihnen, die innere Verfassung zu erreichen, in der sie ihr Leistungsoptimum erreichen können –, sondern überzeugte die gesamte Mannschaft von der Notwendigkeit der gemeinsamen Meditation, durch die selbst die stärksten Individualisten ein starkes Gefühl von Teamwork bekamen. »Wenn du bei so einem Haufen erreichen kannst, dass die einzelnen ihren Eigennutz einmal zurückstellen und sich auch für die Bedürfnisse der anderen interessieren«, sagt George, »können ganz erstaunliche Dinge passieren. Dann zeigt sich wirklich, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. «

In dieser Team-Atmosphäre bildete sich ein natürlicher Anführer heraus. »Es hätte auch dabei bleiben können, daß die Mannschaft einfach aus Jordan und ein paar, die ihm zuarbeiten, besteht«, erinnert sich George. »Aber Michael wurde ein richtiger Mannschaftsführer, und erst dadurch entstanden eigentlich die Bulls. Wenn man sich die Entwicklung ansieht, ist vor allem ein ungewöhnlich begabter Spieler zu sehen, dem irgendwann klar wurde, dass das Team insgesamt von seinem Verzicht auf ganz persönlichen Nutzen profitiert. Man könnte auch sagen: Michael lernte, wie man abgibt. So begabt er sein mag, was ihn groß machte, war die Einsicht, dass die Mannschaft vorgehen muss. « (Zitatende)

Ist doch überlegenswert – oder? Und wie ist das wenn wir das (nur so gedanklich) auf die Gesellschaft anwenden?

Viel Erfolg

Gottfried Schaffar